Was ist Tailwind? Lohnt sich das Pinterest-Planungstool wirklich?

von | 20. Feb. 26 | Pinterest | 0 Kommentare

Vielleicht hast du diesen Namen schon öfter gelesen. In Facebook-Gruppen. In Blogartikeln. Oder irgendwo zwischen „Du musst täglich pinnen!“ und „Automatisiere dein ganzes Marketing!“. Und jetzt sitzt du da und fragst dich: Ist das wieder so ein Tool, das alle empfehlen – aber am Ende doch nur Zeit frisst? Oder ist Tailwind tatsächlich eine sinnvolle Unterstützung, wenn du Pinterest strategisch nutzen willst? Wenn du nicht täglich online sein möchtest. Wenn du Struktur liebst. Und wenn du dir wünschst, dass dein Content leise, aber zuverlässig für dich arbeitet.

Denn genau hier wird es spannend. Tailwind ist kein Zauberstab. Es ist auch kein Ersatz für eine gute Pinterest-Strategie. Und schon gar kein Shortcut für „schnell Reichweite über Nacht“. Aber – und das ist wichtig – es kann dir helfen, Pinterest entspannter zu nutzen. Planbarer. Klarer. Mit weniger „Oh Mist, ich habe heute noch nichts gepinnt“. In diesem Artikel schauen wir uns an, was Tailwind wirklich ist, wie es funktioniert, für wen es sinnvoll ist – und wann du es getrost ignorieren kannst. Ohne Technik-Overload. Sondern so, dass du am Ende entscheiden kannst: Passt das zu mir? Oder eben nicht.

Was ist Tailwind? Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Offizielles Pinterest-Planungstool: Tailwind erlaubt dir, Pins im Voraus zu planen und automatisch zu veröffentlichen – Pinterest-konform.
  • Mehr Struktur für dein Marketing: Mit festen Abständen, Board-Listen und Planung statt spontaner Veröffentlichung.
  • Keine Strategie-Ersetzung: Keywords, relevante Pinnwände und hochwertige Inhalte bleiben entscheidend.
  • Organisation statt Denk-Arbeit: Du entwickelst die Strategie, Tailwind übernimmt die zeitgesteuerte Umsetzung.
  • Sinnvoll für Bloggerinnen: Wenn du kontinuierlich Inhalte veröffentlichst und Pinterest als Traffic-Quelle nutzt.
  • Für Anfängerinnen erst manuell starten: Erst Pinterest verstehen – dann automatisieren.

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Was ist Tailwind überhaupt?

Tailwind ist ein Planungstool für Pinterest.
Und ja – auch für Instagram.

Aber bleiben wir bei Pinterest. Denn genau da wird es für dich interessant. Vielleicht hast du den Namen schon öfter gelesen und dich gefragt: Ist das einfach nur ein weiteres Marketing-Tool, das ich angeblich „brauche“? Oder steckt wirklich etwas Sinnvolles dahinter? Ganz nüchtern betrachtet ist Tailwind ein offizieller Pinterest-Partner. Das bedeutet: Es ist kein Trick-Tool. Keine verbotene Automatisierung. Sondern eine von Pinterest erlaubte Möglichkeit, Inhalte vorzuplanen und strukturiert zu veröffentlichen.

Und genau das ist der Kern.

Mit Tailwind kannst du deine Pins im Voraus planen. Du lädst deine Grafiken hoch, schreibst Titel und Beschreibung, wählst passende Pinnwände aus und legst fest, wann die Pins veröffentlicht werden sollen. Tailwind übernimmt dann die Veröffentlichung automatisch für dich.

Du musst also nicht jeden Tag selbst online gehen.

Das klingt erstmal technisch. Ist es auch ein bisschen. Aber im Grunde ist es nichts anderes als ein Redaktionsplan für dein Pinterest Marketing, nur eben digital und automatisiert. Wichtig ist mir an dieser Stelle: Tailwind ist kein Wundermittel. Es sorgt nicht automatisch für Reichweite. Es macht deine Strategie nicht besser. Aber es kann dir helfen, Struktur in dein Pinterest Marketing zu bringen.

Und Struktur ist oft genau das, was Selbständige brauchen, wenn sie nachhaltige Sichtbarkeit aufbauen wollen, ohne täglich im Social-Media-Hamsterrad zu rennen.

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Tailwind kurz erklärt

Wenn wir Tailwind einmal ganz einfach erklären wollen, dann ist es im Grunde ein Planungstool für deine Pinterest-Pins.

Nicht mehr.
Aber auch nicht weniger.

Statt jeden einzelnen Pin manuell direkt auf Pinterest zu veröffentlichen, kannst du ihn in Tailwind vorbereiten und für einen späteren Zeitpunkt einplanen. Du bestimmst also im Voraus, wann welcher Pin auf welcher Pinnwand erscheinen soll. Das Besondere dabei: Du kannst mehrere Pins auf einmal planen. Zum Beispiel für die ganze Woche. Oder sogar für den ganzen Monat.

Du lädst deine Pin-Grafik hoch.
Fügst Titel und Beschreibung hinzu.
Wählst die passenden Boards aus.
Und legst fest, in welchem zeitlichen Abstand der Pin veröffentlicht werden soll.

Tailwind übernimmt dann die Veröffentlichung automatisch.

Das heißt nicht, dass du dich nie wieder bei Pinterest einloggen musst. Aber es nimmt dir das tägliche „Ich müsste eigentlich noch pinnen…“ ab. Gerade wenn du bloggst und regelmäßig neue Inhalte veröffentlichst, kann das enorm entlastend sein. Du bündelst deine Pinterest-Arbeit. Planst strukturiert. Und kannst dich danach wieder auf andere Dinge konzentrieren wie zum Beispiel auf deinen nächsten Blogartikel.

Wichtig ist: Tailwind ersetzt keine Strategie. Du brauchst weiterhin gute Keywords, sinnvolle Pinnwände und durchdachte Inhalte. Aber es hilft dir dabei, diese Inhalte konstant und organisiert zu veröffentlichen.

Und genau diese Konstanz ist auf Pinterest entscheidend.

Ist Tailwind offiziell von Pinterest erlaubt?

Diese Frage ist absolut berechtigt. Denn sobald irgendwo das Wort „Automatisierung“ fällt, werden viele vorsichtig.
Zu Recht.

Pinterest war in der Vergangenheit sehr streng, wenn es um Spam oder fragwürdige Tools ging. Accounts wurden eingeschränkt, wenn gegen Richtlinien verstoßen wurde. Und das möchte natürlich niemand riskieren.

Die gute Nachricht: Tailwind ist ein offizieller Pinterest-Partner.

Das bedeutet, dass Pinterest das Tool ausdrücklich erlaubt und technisch unterstützt. Tailwind greift nicht „von außen“ irgendwie auf dein Konto zu, sondern arbeitet über eine offizielle Schnittstelle (API), die von Pinterest bereitgestellt wird. Du verstößt also nicht gegen die Nutzungsbedingungen, wenn du Tailwind verwendest.

Aber – und das ist wichtig – erlaubt heißt nicht grenzenlos.

Auch mit Tailwind gelten die gleichen Spielregeln wie beim manuellen Pinnen:

Keine Massenveröffentlichungen.
Keine irrelevanten Boards.
Keine Spam-Beschreibungen.
Keine künstlich erzeugte Dauer-Flut.

Tailwind ist ein Werkzeug. Und wie jedes Werkzeug kann man es sinnvoll oder übertrieben einsetzen.

Wenn du es strategisch nutzt, mit vernünftigen Abständen und qualitativ guten Pins, ist es absolut Pinterest-konform. Wenn du versuchst, damit das System auszutricksen, wird das langfristig nicht funktionieren. Pinterest möchte hilfreichen Content. Und genau das solltest du auch mit Tailwind liefern.

Dann ist es keine Gefahr – sondern eine saubere Unterstützung für dein Marketing.

Für wen wurde Tailwind ursprünglich entwickelt?

Tailwind wurde nicht für Menschen entwickelt, die ab und zu ein Rezept abspeichern. Und auch nicht für Hobby-Pinnerinnen, die einfach nur Inspiration sammeln möchten.

Tailwind entstand vor allem für Content Creator.
Für Blogger.
Für Online-Unternehmer:innen.

Also für Menschen, die regelmäßig Inhalte veröffentlichen und diese Inhalte strategisch sichtbar machen wollen.

Früher war Pinterest stark bloggergetrieben. Viele Blogs bekamen einen Großteil ihres Traffics über Pinterest. Und genau da entstand das Bedürfnis nach Struktur: Wie plane ich mehrere Pins pro Blogartikel? Wie verteile ich sie zeitlich sinnvoll? Wie bleibe ich konstant, ohne täglich online sein zu müssen?

Genau hier setzte Tailwind an. Es wurde für Menschen entwickelt, die nicht nur konsumieren, sondern veröffentlichen.

Für Menschen, die:

  • regelmäßig bloggen
  • mehrere Pins pro Beitrag erstellen
  • saisonale Inhalte vorbereiten
  • Evergreen-Content langfristig streuen
  • Pinterest als festen Bestandteil ihres Marketings nutzen

Wenn du Pinterest nur sporadisch nutzt, brauchst du vermutlich kein Planungstool. Wenn du aber mit deinem Blog sichtbar werden möchtest, deine E-Mail-Liste aufbauen willst und Pinterest strategisch einsetzen möchtest, dann passt Tailwind deutlich besser ins Bild.

Wichtig ist: Tailwind richtet sich an Menschen mit einem Plan. Nicht an Menschen, die einfach nur „auch mal Pinterest ausprobieren“. Und genau deshalb lohnt es sich, vor der Nutzung eine klare Strategie zu entwickeln, damit das Tool dich unterstützt und nicht überfordert.

Warum sprechen so viele Pinterest-Expertinnen über Tailwind?

Wenn du dich ein bisschen in der Pinterest-Welt bewegst, kommst du an Tailwind kaum vorbei.

Fast jede Pinterest-Expertin erwähnt es irgendwann. In Blogartikeln. In Kursen. In Tutorials. Und das führt schnell zu der Frage: Ist das wirklich so unverzichtbar – oder ist das einfach nur ein weiterer Marketing-Trend?

Die ehrliche Antwort liegt irgendwo dazwischen.

Tailwind ist deshalb so präsent, weil Pinterest kein klassisches Social-Media-Netzwerk ist. Es geht hier nicht um spontane Posts oder tägliche Storys. Pinterest funktioniert über langfristige Sichtbarkeit. Über Wiederholung. Über strategische Verteilung von Inhalten.

Und genau dafür ist Tailwind gemacht.

Wer Pinterest professionell nutzt, erstellt in der Regel mehrere Pins pro Blogartikel. Diese Pins werden nicht alle am gleichen Tag veröffentlicht, sondern zeitlich gestreut. Oft über Wochen oder sogar Monate hinweg. Das manuell zu organisieren, ist möglich, aber auf Dauer ziemlich unübersichtlich und stressig. Ich hab’s selbst ausprobiert und war schon nach einer Woche ziemlich genervt und hatte keinen Überblick mehr.

Tailwind bietet hier Struktur.

Du kannst Inhalte bündeln.
Du kannst Veröffentlichungen im Voraus planen.
Du kannst Abstände sauber einstellen.

Und das macht es gerade für Expertinnen attraktiv, die selbst viel Content produzieren oder Kundinnen betreuen.

Aber – und das ist mir wichtig – Tailwind ist nicht der Grund für ihren Erfolg. Es ist nur ein Werkzeug im Hintergrund.

Die Strategie kommt zuerst.
Das Tool kommt danach.

Deshalb sprechen so viele darüber: weil es ihnen Arbeit erleichtert. Nicht, weil es Pinterest „magisch“ macht. Und genau diesen Unterschied solltest du kennen, bevor du entscheidest, ob du es brauchst.

Zeitersparnis – oder doch nur ein Versprechen?

„Mit Tailwind sparst du Stunden pro Woche.“

Diesen Satz liest man oft.

Und ja – er kann stimmen.
Aber nicht automatisch.

Tailwind spart dir Zeit, wenn du bereits weißt, was du tust. Wenn du eine klare Pinterest-Strategie hast. Wenn du deine Keywords kennst. Wenn du regelmäßig Inhalte produzierst. Dann kannst du deine Pins gebündelt planen – zum Beispiel einmal pro Woche oder sogar einmal im Monat – und musst dich danach nicht täglich darum kümmern. Das ist echte Zeitersparnis.

Was Tailwind allerdings nicht spart, ist Denk-Arbeit.

Du musst trotzdem:

  • gute Pin-Titel formulieren
  • sinnvolle Beschreibungen schreiben
  • passende Boards auswählen
  • Abstände strategisch festlegen

Wenn diese Grundlage fehlt, wird aus dem Zeitersparnis-Versprechen schnell Frust. Dann sitzt du plötzlich zwei Stunden vor einem Planungstool und bist unsicher, was du eigentlich einstellen sollst. Tailwind nimmt dir das Veröffentlichen ab.
Aber nicht das Nachdenken.

Und genau deshalb empfehle ich immer: Erst Pinterest verstehen. Dann automatisieren.

Wenn du Pinterest bereits strategisch nutzt, kann Tailwind dir helfen, strukturierter zu arbeiten und dein Marketing zu bündeln. Wenn du noch ganz am Anfang stehst, fühlt es sich oft eher wie zusätzlicher Aufwand an.

Zeitersparnis entsteht also nicht durch das Tool allein, sondern durch Klarheit. Und wenn diese Klarheit da ist, kann Tailwind tatsächlich ein ruhiger, verlässlicher Helfer im Hintergrund sein, statt ein weiteres To-do auf deiner Liste.

Struktur statt Chaos

Pinterest kann sich am Anfang ziemlich chaotisch anfühlen.

Du erstellst einen Pin.
Dann noch einen.
Dann denkst du: „Oh, den müsste ich auch noch auf diese Pinnwand speichern.“
Und irgendwann verlierst du den Überblick.

Welche Pins sind schon veröffentlicht?
Welche Boards hast du genutzt?
Wann hast du zuletzt etwas gepinnt?

Genau hier bringt Tailwind Struktur ins Spiel.

Statt spontan zu pinnen, arbeitest du mit einem klaren Plan. Du siehst auf einen Blick, welche Pins wann veröffentlicht werden. Du kannst Abstände zwischen einzelnen Veröffentlichungen festlegen. Du kannst deine Inhalte bewusst über mehrere Boards verteilen, ohne dass alles am gleichen Tag online geht.

Das sorgt nicht nur für Ordnung im System.
Sondern auch im Kopf.

Du musst nicht mehr täglich überlegen, ob du „heute schon genug gemacht hast“. Du weißt: Deine Inhalte sind geplant. Sie gehen automatisch online. Pinterest arbeitet im Hintergrund weiter für dich.

Und gerade wenn du – so wie viele meiner Leserinnen – kein Fan von Dauer-Online-Sein bist, ist diese Struktur Gold wert.

Pinterest belohnt Konstanz.
Nicht Hektik.

Mit Tailwind kannst du diese Konstanz planen, statt sie jeden Tag neu herstellen zu müssen. Das nimmt Druck raus. Und macht dein Marketing berechenbarer.

Chaos entsteht oft durch fehlende Übersicht.
Struktur entsteht durch klare Planung.

Und genau da setzt Tailwind an.

Planung mit Abstand – strategischer statt spontan

Einer der größten Unterschiede zwischen manuellem Pinnen und Tailwind liegt im Abstand. Wenn du spontan pinnst, passiert oft Folgendes: Du veröffentlichst mehrere Pins hintereinander. Vielleicht sogar denselben Blogartikel auf drei verschiedenen Boards und alles innerhalb weniger Minuten.

Das fühlt sich produktiv an.

Ist es aber strategisch sinnvoll? Eher nicht.

Pinterest funktioniert langfristig. Die Plattform möchte Inhalte verteilt sehen, nicht geballt. Genau hier spielt Tailwind seine Stärke aus. Du kannst festlegen, in welchem Abstand ein Pin auf unterschiedlichen Boards veröffentlicht wird. Zum Beispiel mit sieben Tagen Abstand. Oder zehn. Oder vierzehn. So wird dein Content kontinuierlich ausgespielt, ohne dass es wie Spam wirkt.

Das bedeutet: Ein Blogartikel kann dich über Wochen begleiten. Statt an einem Tag „alles rauszuhauen“, streust du deine Inhalte intelligent. Du baust Sichtbarkeit Schritt für Schritt auf.

Und das verändert auch deine eigene Haltung.

Du arbeitest nicht mehr reaktiv („Oh, ich sollte noch schnell pinnen“), sondern strategisch. Du denkst voraus. Du planst saisonale Inhalte frühzeitig ein. Du bereitest Launch-Phasen vor. Du verteilst Evergreen-Content über Monate hinweg.

Das ist kein hektisches Marketing mehr. Das ist durchdachte Planung.

Tailwind zwingt dich fast ein bisschen dazu, strategischer zu denken, weil du Veröffentlichungen bewusst einstellst, statt sie impulsiv zu posten. Und genau das macht den Unterschied zwischen „Ich pinne halt“ und „Ich nutze Pinterest gezielt für mein Business“.

Wie funktioniert Tailwind technisch?

Wenn man das Wort „Planungstool“ hört, klingt das schnell kompliziert.

Ist es aber nicht.

Technisch gesehen verbindet sich Tailwind über eine offizielle Schnittstelle mit deinem Pinterest-Account. Das bedeutet: Du meldest dich einmal an, verknüpfst dein Konto und ab diesem Moment kann Tailwind in deinem Namen Pins veröffentlichen. Natürlich nur die, die du vorher geplant hast.

Es greift nicht unkontrolliert auf dein Profil zu.
Es postet nichts eigenständig.
Es macht nur das, was du einstellst.

Im Alltag sieht das so aus:

Du lädst deine Pin-Grafik in Tailwind hoch.
Du fügst Titel und Beschreibung hinzu.
Du wählst eine oder mehrere Pinnwände aus.
Und du legst fest, wann der Pin erscheinen soll.

Dafür kannst du entweder feste Uhrzeiten bestimmen oder sogenannte „Slots“ nutzen – also automatisch vorgeschlagene Veröffentlichungszeiten. Tailwind speichert deine geplanten Pins in einer Warteschlange. Man nennt das auch „Queue“. Und diese Queue arbeitet sich selbstständig ab. Sobald der eingestellte Zeitpunkt erreicht ist, wird der Pin automatisch auf Pinterest veröffentlicht.

Im Grunde ersetzt Tailwind also nur den Klick auf „Veröffentlichen“ – nur eben zeitversetzt.

Wichtig ist: Die strategische Arbeit bleibt bei dir.

Du entscheidest über Keywords, Inhalte, Boards und Abstände. Tailwind sorgt lediglich dafür, dass deine Planung zuverlässig umgesetzt wird.

Kein Hexenwerk, sondern strukturierte Automatisierung.

Und genau deshalb ist es für viele Selbständige so interessant: Es läuft im Hintergrund, während du dich um wichtigere Dinge kümmern kannst.

Pins planen mit dem Publisher

Der sogenannte „Publisher“ ist das Herzstück von Tailwind. Hier passiert die eigentliche Planung.

Im Publisher lädst du deine Pin-Grafik hoch, entweder einzeln oder gleich mehrere auf einmal. Danach ergänzt du deinen Pin-Titel, deine Beschreibung und den passenden Link zu deinem Blogartikel oder Angebot.

Bis hierhin unterscheidet sich das kaum von Pinterest selbst.

Der Unterschied kommt im nächsten Schritt: Du wählst nicht nur eine Pinnwand aus, sondern kannst mehrere Boards festlegen und zusätzlich bestimmen, in welchem zeitlichen Abstand dein Pin dort veröffentlicht wird. Das ist strategisch enorm wertvoll. Statt denselben Pin gleichzeitig auf fünf Boards zu posten, kannst du zum Beispiel einstellen: Erst Board A. Sieben Tage später Board B. Wieder eine Woche später Board C.

So streust du deinen Content intelligent.

Der Publisher zeigt dir außerdem deine geplanten Veröffentlichungen in einer übersichtlichen Kalenderansicht. Du siehst genau, was wann online geht. Das schafft Klarheit und verhindert Doppelungen oder ungewollte Überschneidungen.

Ein weiteres praktisches Feature: Du kannst Pins duplizieren. Das heißt, du nimmst einen bestehenden Pin als Grundlage, passt vielleicht den Titel leicht an oder veränderst die Beschreibung und planst ihn erneut ein. Gerade für Evergreen-Content ist das extrem hilfreich.

Der Publisher ist also kein kompliziertes Technik-Tool. Er ist eher dein digitales Planungsboard. Du bereitest alles in Ruhe vor.
Und Tailwind übernimmt die saubere Ausführung.

Strukturiert. Planbar. Und ohne tägliches manuelles Klicken.

Smart Schedule – was steckt dahinter?

„Smart Schedule“ klingt erstmal nach künstlicher Intelligenz, die alles für dich regelt.

So ist es nicht.

Im Grunde analysiert Tailwind, wann deine Zielgruppe besonders aktiv ist, also zu welchen Zeiten deine Pins wahrscheinlich eher gesehen werden. Auf Basis dieser Daten schlägt dir das Tool feste Veröffentlichungszeiten vor. Diese Zeitfenster nennt man „Slots“.

Statt also jedes Mal selbst zu überlegen: „Wann soll ich diesen Pin veröffentlichen?“, kannst du einfach einen dieser Slots auswählen. Tailwind übernimmt dann die genaue Uhrzeit für dich. Das kann hilfreich sein. Vor allem, wenn du am Anfang noch unsicher bist. Aber – und das ist wichtig – Smart Schedule ist kein Garant für Reichweite. Es optimiert den Zeitpunkt. Nicht den Inhalt.

Smart Schedule Plan von Tailwind
Smart Schedule Plan von Tailwind mit den Time-Slots

Wenn dein Pin nicht relevant ist, nicht gut gestaltet oder nicht keywordoptimiert, wird auch die beste Uhrzeit nichts retten. Ich sehe Smart Schedule eher als Orientierung. Es nimmt dir eine kleine Entscheidung ab. Mehr nicht. Du kannst die vorgeschlagenen Zeiten übrigens jederzeit anpassen. Du bist also nicht abhängig vom System. Wenn du merkst, dass bestimmte Uhrzeiten für dich besser funktionieren, kannst du deine Slots entsprechend verändern.

Smart bedeutet hier also nicht: „Mach dir keine Gedanken mehr.“ Sondern eher: „Hier ist eine datenbasierte Empfehlung.“ Und genau so solltest du es auch nutzen – als Unterstützung. Nicht als Ersatz für deine eigene Beobachtung.

Pinterest ist langfristig.
Und gute Inhalte funktionieren oft unabhängig von der exakten Minute. Aber eine durchdachte Planung schadet nie.

Board Listen – warum sie Gold wert sind

Wenn du mehrere Pinnwände zu einem Thema hast, wird es schnell unübersichtlich.

Du klickst dich durch deine Boards.
Überlegst: „Wo passt dieser Pin noch?“
Und hoffst, nichts zu vergessen.

Genau hier kommen die sogenannten „Board Listen“ ins Spiel.

Mit Board Listen kannst du mehrere Pinnwände zu einer thematischen Gruppe zusammenfassen. Zum Beispiel alle Boards rund um „Pinterest Grundlagen“ oder „Pinterest SEO“. Statt jedes Board einzeln auszuwählen, klickst du nur noch auf diese eine Liste und Tailwind weiß automatisch, welche Pinnwände dazugehören.

Das spart nicht nur Zeit, es verhindert auch strategische Fehler. Denn du definierst einmal in Ruhe, welche Boards wirklich thematisch passen. Und nutzt diese Auswahl dann konsequent weiter. Kein spontanes „Ach, das geht da bestimmt auch noch“.

Gerade wenn du mehrere Pins pro Blogartikel erstellst, sind Board Listen extrem hilfreich. Du kannst deine Inhalte sauber streuen – mit klaren Abständen – und weißt, dass sie nur auf relevanten Boards landen. Das wirkt strukturierter und professioneller.

Pinterest mag Relevanz.
Und Board Listen helfen dir, genau diese Relevanz konsequent umzusetzen.

Für mich sind sie deshalb eine der wertvollsten Funktionen in Tailwind. Nicht, weil sie spektakulär sind. Sondern weil sie Ordnung schaffen. Und Ordnung ist im Marketing oft der stille Erfolgsfaktor.

Duplizieren statt neu erstellen

Viele denken bei Pinterest: Jeder Pin muss komplett neu sein.

Neues Design.
Neuer Text.
Neue Idee.

Und ja – Abwechslung ist wichtig. Aber das bedeutet nicht, dass du jedes Mal bei null anfangen musst. Genau hier kommt die Duplizieren-Funktion von Tailwind ins Spiel.

Statt einen Pin jedes Mal neu zu erstellen, kannst du einen bestehenden Pin kopieren und leicht anpassen. Vielleicht veränderst du den Titel. Oder formulierst die Beschreibung etwas anders. Oder setzt einen anderen Schwerpunkt im Text.

Inhaltlich bleibt die Grundlage gleich.

Strategisch ist das sinnvoll, weil Pinterest jede Pin-URL als eigene Chance betrachtet. Kleine Variationen können unterschiedliche Suchanfragen abdecken. Unterschiedliche Keywords. Unterschiedliche Formulierungen.

Du erreichst also möglicherweise andere Menschen mit demselben Blogartikel. Und genau das ist nachhaltiges Marketing. Du nutzt deinen bestehenden Content mehrfach. Nicht hektisch. Nicht spammy. Sondern durchdacht.

Wichtig ist nur: Nicht einfach blind kopieren.

Passe Keywords an.
Verändere die Perspektive.
Setze andere Trigger-Wörter ein.

So entsteht aus einem Beitrag nicht ein einzelner Pin – sondern eine kleine Serie mit strategischer Tiefe. Du musst nicht ständig neu produzieren. Manchmal reicht es, klug zu variieren. Und genau dafür ist die Duplizieren-Funktion in Tailwind ein leiser, aber wirkungsvoller Helfer.

Welche Funktionen bietet Tailwind noch?

Bis hierhin haben wir vor allem über das Planen gesprochen.

Publisher.
Abstände.
Board Lists.
Smart Schedule.

Aber Tailwind kann noch ein bisschen mehr. Und genau hier wird es wichtig, einmal bewusst hinzuschauen: Was davon brauchst du wirklich und was klingt nur gut im Marketing?

Denn wie so viele Tools hat auch Tailwind im Laufe der Jahre zusätzliche Funktionen entwickelt. Manche sind hilfreich. Manche sind nett. Manche brauchst du vermutlich gar nicht.

Dazu gehören zum Beispiel Design-Funktionen, Analyse-Bereiche, Content-Vorschläge oder Community-Elemente. Alles mit dem Ziel, dein Pinterest Marketing noch effizienter zu machen.

Klingt erstmal praktisch.

Aber: Mehr Funktionen bedeuten nicht automatisch mehr Erfolg.

Ich erlebe es oft, dass Selbständige sich von all diesen Möglichkeiten eher erschlagen fühlen. Statt Klarheit entsteht Unsicherheit. Statt Fokus entsteht Technik-Stress. Deshalb ist dieser Abschnitt wichtig. Nicht, um dich mit Features zu beeindrucken. Sondern um dir zu zeigen, was wirklich relevant sein kann, gerade wenn du Pinterest ruhig und strategisch nutzen möchtest.

Tailwind ist kein All-in-One-Marketing-System. Es ist in erster Linie ein Planungstool. Alles andere solltest du als Ergänzung sehen und nicht als Pflicht.

Im nächsten Schritt schauen wir uns die wichtigsten Zusatzfunktionen im Detail an. Und du entscheidest dann ganz in Ruhe, ob sie zu deinem Business passen.

Tailwind Create – automatische Pin-Designs

Tailwind Create ist die Design-Funktion innerhalb von Tailwind.

Die Idee dahinter: Du gibst deinen Blog Link ein, wählst deine Markenfarben und Schriften aus und Tailwind erstellt automatisch mehrere Pin-Design-Vorschläge für dich. Klingt nach einer echten Abkürzung, oder? Gerade wenn du denkst: „Ich bin nicht kreativ“ oder „Design kostet mich ewig Zeit“, wirkt das erstmal sehr attraktiv. Mit wenigen Klicks bekommst du unterschiedliche Layouts, Textvarianten und Bildanordnungen vorgeschlagen.

Für einen schnellen Start kann das hilfreich sein. Vor allem, wenn du noch keine eigenen Vorlagen hast.

Aber – und jetzt kommt der ehrliche Teil – Tailwind Create ersetzt kein durchdachtes Branding. Die Designs sind solide, aber oft recht generisch. Wenn du eine klare Markenidentität hast (mit festen Farben, Schriften und Bildstil), wirst du wahrscheinlich weiterhin lieber mit Canva arbeiten.

Gerade mit klaren Markenauftritt würdest du vermutlich merken, dass dir die Feinanpassung fehlt. Tailwind Create ist also eher eine Starthilfe. Kein Ersatz für strategisches Design. Wenn du schnell viele Varianten testen möchtest, kann es praktisch sein. Wenn dir Wiedererkennungswert wichtig ist, wirst du vermutlich bei deinem eigenen Designsystem bleiben.

Auch hier gilt: Es ist ein Werkzeug und du entscheidest, wie viel davon du wirklich brauchst. Nicht jede Funktion muss genutzt werden, nur weil sie existiert.

Analytics & Insights

Zahlen können einschüchtern. Vor allem, wenn man das Gefühl hat, man „muss“ sie verstehen.

Tailwind bietet einen eigenen Analytics-Bereich, in dem du sehen kannst, wie deine Pins performen. Du bekommst Einblicke in Klicks, Reichweite, Repins, Engagement und Board-Performance. Außerdem kannst du nachvollziehen, welche deiner Pins besonders gut laufen und welche eher untergehen.

Das klingt erstmal nach viel. Und genau deshalb ist es wichtig, hier nicht in Analyse-Stress zu verfallen. Analytics sind kein Bewertungssystem deiner Person.
Sie sind ein Orientierungssystem.

Du kannst zum Beispiel erkennen:

  • Welche Themen funktionieren gut?
  • Welche Designs werden häufiger geklickt?
  • Welche Boards bringen tatsächlich Reichweite?
  • Welche Pins erzeugen Website-Traffic?

Gerade wenn du strategisch arbeiten möchtest, sind diese Erkenntnisse wertvoll. Du kannst Muster erkennen. Du kannst erfolgreiche Formate wiederholen. Und du kannst aufhören, Energie in Inhalte zu stecken, die niemanden interessieren.

Pinterest selbst bietet ebenfalls Statistiken an. Tailwind ergänzt diese nur und bereitet sie etwas anders auf. Analytics sind also kein Muss, sondern ein Werkzeug zur Feinjustierung. Pinterest ist langfristig. Die Analytics helfen dir, langfristig klüger zu entscheiden, statt kurzfristig nervös zu reagieren.

Communities (früher Tribes)

Vielleicht bist du schon einmal über den Begriff „Tribes“ gestolpert. So hießen die heutigen Tailwind Communities früher und sie wurden eine Zeit lang ziemlich gehypt.

Die Idee dahinter war simpel: Mehrere Pinterest-Nutzer:innen schließen sich zu einer thematischen Gruppe zusammen. Jede Person teilt ihre eigenen Pins in dieser Community und im Gegenzug speichern andere Mitglieder diese Pins auf ihren eigenen Boards weiter. Das Ziel: Mehr Reichweite durch gegenseitige Unterstützung. Auf dem Papier klingt das logisch.

Mehr Menschen teilen deinen Pin.
Mehr Sichtbarkeit.
Mehr Klicks.

In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass das Konzept nicht immer so wirkungsvoll ist, wie erhofft. Pinterest bewertet Relevanz sehr stark. Wenn dein Pin plötzlich auf vielen thematisch nur halb passenden Boards landet, kann das sogar kontraproduktiv sein. Und genau hier liegt das Problem vieler Communities. Nicht jede Teilnehmerin achtet konsequent auf thematische Passung. Manchmal wird einfach geteilt, um die eigene Quote zu erfüllen. Das wirkt schnell künstlich.

Heute sind Communities deutlich ruhiger geworden. Der große Hype ist vorbei. Manche nutzen sie noch gezielt, aber viele setzen stattdessen stärker auf eigene, strategisch aufgebaute Boards.

Mein ehrlicher Blick darauf: Communities können ein Zusatz sein. Aber sie ersetzen keine saubere Keyword-Strategie und keine relevanten Pinnwände.

Pinterest belohnt Qualität.
Nicht künstliche Verbreitung.

Und deshalb solltest du auch hier genau prüfen, ob diese Funktion wirklich zu deinem Marketing passt, oder nur wie eine schnelle Abkürzung klingt.

Ist Tailwind Pinterest-konform?

Diese Frage taucht früher oder später bei jeder auf, die über Automatisierung nachdenkt. Denn niemand möchte riskieren, dass der eigene Pinterest-Account eingeschränkt wird. Schon gar nicht, wenn man langfristig Sichtbarkeit aufbauen möchte.

Die klare Antwort lautet: Ja, Tailwind ist Pinterest-konform. Tailwind ist ein offizieller Pinterest-Partner und arbeitet über eine freigegebene Schnittstelle (API). Das bedeutet, dass Pinterest die Nutzung dieses Tools erlaubt und technisch unterstützt. Es ist also kein „Graubereich“ und kein Trick, um das System auszutricksen.

Aber – und dieser Punkt ist entscheidend – Pinterest-konform heißt nicht: Alles ist automatisch gut. Auch wenn du Tailwind nutzt, gelten weiterhin die Pinterest-Richtlinien. Qualität vor Quantität. Relevanz vor Masse. Keine Spam-Strategien. Keine irrelevanten Board-Verteilungen. Keine unnatürliche Flut an identischen Pins.

Tailwind selbst verstößt nicht gegen Regeln. Die Nutzung kann es aber , wenn sie unüberlegt ist. Wenn du mit vernünftigen Abständen planst, deine Pins sauber optimierst und nur thematisch passende Boards auswählst, bewegst du dich absolut im sicheren Rahmen.

Wenn du jedoch versuchst, mit extrem vielen Pins pro Tag oder massenhaft Wiederholungen Druck aufzubauen, kann das problematisch werden, egal ob manuell oder automatisiert.

Am Ende gilt:

Pinterest möchte hilfreichen Content für Nutzer:innen. Wenn du genau das lieferst, unterstützt Tailwind dich dabei.
Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Was sagt Pinterest offiziell?

Wenn es um Tools wie Tailwind geht, ist eines besonders wichtig: die Haltung von Pinterest selbst. Und da gibt es gute Nachrichten. Pinterest führt Tailwind im offiziellen Partner-Verzeichnis als unterstütztes Planungstool auf. Das bedeutet: Pinterest erkennt Tailwind als legitimes Partner-Tool an, das über eine von Pinterest bereitgestellte Schnittstelle funktioniert. Tailwind nutzt die offizielle API von Pinterest, also die zugelassene technische Verbindung zwischen Plattform und externem Werkzeug.

Was bedeutet das konkret für dich?

👉 Pinterest selbst erlaubt die Nutzung von Tailwind zur Planung und Veröffentlichung deiner Pins.
👉 Du musst also nicht befürchten, dass durch die Verbindung ein Regelverstoß entsteht – zumindest nicht allein durch das Tool.
👉 Pinterest-Partner werden nicht willkürlich ausgewählt: Sie müssen bestimmte technische und qualitative Standards erfüllen, um in diesem Programm aufgenommen zu werden.

Das heißt aber nicht, dass alles, was technisch möglich ist, automatisch gut ist. Pinterest erwartet weiterhin, dass jede einzelne Veröffentlichung echten Mehrwert bietet. Keine Spam-Taktiken, keine unnötigen Wiederholungen, keine Masse aus reiner Automatisierung.

Kurz gesagt: Pinterest schützt seine Nutzer:innen vor schlechter Erfahrung. Auch wenn ein Tool erlaubt ist, möchte die Plattform nicht, dass es missbraucht wird. Die offizielle Genehmigung bedeutet also nicht, dass du „einfach alles automatisieren“ kannst, sondern dass die technische Nutzung von Tailwind nach den Pinterest-Regeln stattfindet. Wenn du Tailwind mit strategisch sinnvollen Abständen, relevanten Boards und hochwertigem Content nutzt, bist du auf der sicheren Seite.

Wie du Tailwind so nutzt, dass Pinterest dich liebt

Tailwind ist erlaubt. Aber wie du es nutzt, macht den Unterschied. Pinterest liebt keine Automatisierung. Pinterest liebt Relevanz. Wenn du also möchtest, dass Tailwind für dich arbeitet – und nicht gegen dich – dann halte dich an ein paar einfache Prinzipien.

Erstens: Qualität vor Menge.
Du brauchst keine 30 Pins pro Tag. Konstanz schlägt Masse. Lieber regelmäßig gute, durchdachte Pins planen als alles auf einmal rauszuschicken.

Zweitens: Sinnvolle Abstände einhalten.
Wenn du denselben Blogartikel auf mehrere Boards verteilst, plane mindestens mehrere Tage Abstand dazwischen ein. Pinterest möchte keine geballten Wiederholungen sehen.

Drittens: Nur relevante Boards nutzen.
Nur weil ein Board theoretisch „irgendwie passt“, heißt das nicht, dass dein Pin dort hingehört. Je klarer dein Thema, desto besser versteht Pinterest deinen Content.

Viertens: Variationen statt Kopien.
Wenn du Pins duplizierst, ändere Titel, Keywords oder Perspektive. Kleine Anpassungen helfen, unterschiedliche Suchanfragen abzudecken, ohne repetitiv zu wirken.

Und ganz wichtig: Nicht alles automatisieren.
Schau regelmäßig direkt bei Pinterest vorbei. Beobachte Trends. Speichere auch mal fremde Pins. Bleib Teil der Plattform.

Tailwind sollte dein Assistent sein. Nicht dein Autopilot. Wenn du es bewusst und strategisch einsetzt, unterstützt es deine Sichtbarkeit langfristig. Und genau das mag Pinterest: hilfreichen Content, der konstant und relevant ausgespielt wird.

Brauche ich Tailwind überhaupt?

Und jetzt kommt die ehrliche Frage. Braucht man Tailwind wirklich?

Die kurze Antwort: Nein.

Die längere Antwort: Es kommt darauf an.

Du kannst Pinterest komplett manuell nutzen. Direkt auf der Plattform planen. Jeden Pin selbst veröffentlichen. Und ja, du kannst damit erfolgreich sein.

Tailwind ist keine Voraussetzung für Reichweite.
Es ist kein geheimer Wachstumsschalter.
Und es ersetzt keine Strategie.

Aber.

Wenn du regelmäßig bloggst.
Wenn du mehrere Pins pro Beitrag erstellst.
Wenn du Pinterest nicht nur „ab und zu“, sondern bewusst als Marketingkanal nutzt.
Dann kann Tailwind dir Struktur geben.

Die entscheidende Frage lautet also nicht: „Brauche ich das Tool?“
Sondern: „Möchte ich mein Pinterest Marketing bündeln und planbar machen?“

Wenn du nur ein oder zwei Pins pro Woche veröffentlichst, lohnt sich der Aufwand vermutlich nicht. Wenn du jedoch langfristig Sichtbarkeit aufbauen möchtest – ohne täglich online zu sein – kann ein Planungstool dir enorm helfen.

Ich sehe Tailwind wie einen Geschirrspüler. Du kannst auch alles von Hand spülen. Aber wenn regelmäßig viel anfällt, spart dir das Gerät Energie. Nicht, weil es magisch ist.
Sondern weil es Routinearbeit übernimmt.

Und genau das tut Tailwind. Es nimmt dir das tägliche Veröffentlichen ab. Die Strategie bleibt trotzdem bei dir. Ob du es brauchst, hängt also weniger vom Tool ab als mehr von deinem Ziel mit Pinterest.

Wenn du gerade erst startest …

Wenn du ganz neu auf Pinterest bist, brauchst du eines zuerst: Verständnis. Nicht ein Tool. Am Anfang geht es darum, die Plattform kennenzulernen. Zu verstehen, wie Suchbegriffe funktionieren. Wie Pinnwände aufgebaut sind. Wie sich ein guter Pin-Titel anfühlt. Welche Themen deine Zielgruppe wirklich sucht. Und das lernst du am besten direkt auf Pinterest. Manuell.

Wenn du jeden Pin selbst erstellst und veröffentlichst, bekommst du ein Gefühl für Abläufe. Du siehst sofort, wie sich Inhalte einfügen. Du erkennst, welche Boards wirklich passen. Du entwickelst ein Gespür für Keywords und Beschreibungen.

Tailwind kann diesen Lernprozess nicht ersetzen. Im Gegenteil: Am Anfang kann ein zusätzliches Tool eher verwirren. Neue Oberfläche. Neue Begriffe. Neue Einstellungen. Und plötzlich fühlt sich Pinterest komplizierter an, als es eigentlich ist. Wenn du gerade startest, reicht es völlig, zwei bis fünf Pins pro Woche manuell zu veröffentlichen. Beobachte, was passiert. Lerne aus deinen ersten Statistiken. Teste unterschiedliche Titel und Designs.

Baue dir erst ein Fundament. Wenn du später merkst, dass du regelmäßig Content produzierst und dir die Planung unübersichtlich wird, kannst du immer noch auf ein Tool umsteigen.

Aber am Anfang gilt: Erst verstehen. Dann automatisieren. Pinterest ist kein Sprint.
Und du brauchst kein zusätzliches Werkzeug, bevor du weißt, wie du es einsetzen würdest.

Wenn du regelmäßig bloggst …

Wenn du regelmäßig neue Blogartikel veröffentlichst, verändert sich die Situation. Denn dann entsteht plötzlich mehr Content, als man „nebenbei“ spontan pinnen kann. Ein Blogartikel bedeutet auf Pinterest nicht nur ein Pin. Sondern mehrere.

Unterschiedliche Designs.
Unterschiedliche Titel.
Unterschiedliche Keyword-Schwerpunkte.

Und genau hier kann es schnell unübersichtlich werden.

Welcher Pin wurde schon veröffentlicht?
Auf welchem Board war er?
Wann ist genug Abstand?
Wann kannst du ihn erneut streuen?

Wenn du regelmäßig bloggst, wird Pinterest strategischer. Du denkst nicht mehr nur in einzelnen Pins, sondern in Content-Zyklen. Ein Artikel darf dich über Wochen oder sogar Monate begleiten. Und genau an diesem Punkt kann Tailwind sinnvoll werden. Nicht, weil du es „brauchst“. Sondern weil es dir Struktur gibt.

Du kannst deine Pins gebündelt planen. Mehrere Varianten eines Artikels vorbereiten. Veröffentlichungsabstände festlegen. Und sicherstellen, dass dein Content kontinuierlich ausgespielt wird, ohne dass du jeden Tag daran denken musst.

Gerade wenn du Pinterest als langfristige Traffic-Quelle für deine Website nutzen möchtest, wird Planung wichtiger als Spontaneität.

Regelmäßiges Bloggen + strategisches Pinnen = nachhaltige Sichtbarkeit.

Und ein Planungstool kann dir helfen, diesen Prozess übersichtlich zu halten, statt im Chaos aus einzelnen Pins zu versinken. Wenn du also kontinuierlich Inhalte produzierst, lohnt sich die Frage nach Tailwind deutlich mehr als am Anfang deiner Pinterest-Reise.

Wenn du Pinterest ernsthaft strategisch nutzen willst …

Wenn du Pinterest nicht nur „mitlaufen“ lässt, sondern bewusst als festen Bestandteil deines Marketings einsetzt, verändert sich deine Perspektive. Dann geht es nicht mehr um einzelne Pins, sondern um Systeme.

Du denkst in Content-Serien.
In Evergreen-Strategien.
In saisonaler Vorbereitung.
In Wiederholungen mit Struktur.

Strategisches Pinterest-Marketing bedeutet: Du planst voraus. Du weißt, welche Blogartikel dauerhaft Traffic bringen sollen. Du erstellst mehrere Pin-Varianten pro Inhalt. Du verteilst sie über Wochen hinweg. Und du beobachtest, was langfristig funktioniert.

Das ist kein spontanes „Ich pinne mal schnell etwas“. Das ist durchdachte Sichtbarkeitsarbeit. Und genau in diesem Moment wird ein Planungstool wie Tailwind sinnvoll. Nicht, weil es dir Arbeit abnimmt, sondern weil es deine Strategie unterstützt. Du kannst Inhalte im Voraus vorbereiten. Launch-Phasen planen. Saisonale Themen frühzeitig einstreuen. Evergreen-Content regelmäßig neu verteilen. Und das alles mit klaren Abständen, ohne in Stress zu geraten.

Strategisch arbeiten heißt auch: Zeit bündeln.

Vielleicht setzt du dich einmal pro Woche oder einmal im Monat hin und planst deine Pins. Danach darf das System im Hintergrund laufen, während du dich auf neue Inhalte konzentrierst.

Pinterest liebt Konstanz.
Strategie liebt Struktur.

Und wenn du Pinterest ernsthaft als Traffic-Quelle nutzen möchtest – ohne täglich online zu sein – dann kann Tailwind ein sehr sinnvoller Baustein in deinem Marketing-System sein. Nicht als Ersatz, sondern als Verstärker deiner Planung.

Wenn du Pinterest nicht nur für Reichweite, sondern auch für den Aufbau deiner E-Mail-Liste nutzen möchtest, lies unbedingt meinen Artikel Mit Pinterest deine E-Mail-Liste aufbauen . Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie aus Sichtbarkeit echte Kontakte werden.

Vorteile von Tailwind – ehrlich betrachtet

Wenn wir Tailwind einmal nüchtern betrachten, dann ist es weder ein Wundermittel noch ein überflüssiges Spielzeug. Es ist ein Werkzeug. Und wie bei jedem Werkzeug gibt es klare Vorteile – wenn man es richtig einsetzt. Der größte Vorteil ist Planungssicherheit. Du weißt genau, wann welcher Pin online geht. Du kannst Wochen im Voraus arbeiten. Und du musst nicht täglich daran denken, aktiv zu werden. Gerade wenn du dein Marketing ruhiger und strukturierter gestalten möchtest, ist das ein enormer Pluspunkt.

Ein weiterer Vorteil ist Zeitbündelung. Statt jeden Tag fünf Minuten zu pinnen, kannst du dich einmal konzentriert hinsetzen und deine Inhalte für die kommende Zeit vorbereiten. Das fühlt sich anders an. Klarer. Geordneter. Und für viele Selbständige auch entspannter.

Dann kommt die strategische Streuung. Mit Abständen, Board Lists und Duplizieren kannst du deinen Content langfristig verteilen. Das unterstützt genau das, was Pinterest belohnt: Konstanz und Relevanz.

Und nicht zuletzt bietet Tailwind Skalierbarkeit. Wenn dein Blog wächst, wächst auch dein Content. Mehr Artikel bedeuten mehr Pins. Mehr Pins bedeuten mehr Organisation. Ein Planungstool hilft dir, diesen Überblick zu behalten, ohne dass dein Pinterest-Marketing chaotisch wird.

Aber die Vorteile entstehen nur, wenn eine klare Strategie dahintersteht. Tailwind verstärkt Struktur. Es ersetzt sie nicht. Und genau so solltest du es auch betrachten: als Unterstützung für ein durchdachtes, nachhaltiges Pinterest-Marketing.

Planungssicherheit

Einer der größten Vorteile von Tailwind ist nicht technischer Natur. Es ist ein Gefühl. Planungssicherheit bedeutet: Du weißt, dass deine Inhalte online gehen, auch wenn du gerade etwas anderes tust.

Du musst nicht morgens überlegen:
„Habe ich heute schon gepinnt?“
Du musst abends nicht denken:
„Oh Mist, ich wollte doch noch…“

Deine Pins sind geplant.
Mit festen Abständen.
Mit klarer Struktur.

Und genau das nimmt Druck raus.

Gerade wenn du selbständig bist, jonglierst du ohnehin genug: Blogartikel schreiben, E-Mails beantworten, Angebote entwickeln, vielleicht Kund:innen betreuen. Pinterest sollte kein zusätzlicher Stressfaktor sein.

Mit einem Planungstool kannst du deine Pinterest-Arbeit bündeln. Vielleicht planst du einmal pro Woche. Oder einmal im Monat. Und danach darf dein Content im Hintergrund für dich arbeiten. Das schafft nicht nur zeitliche Entlastung. Es schafft mentale Ruhe. Du weißt: Meine Sichtbarkeit läuft weiter. Auch wenn ich mich gerade auf andere Dinge konzentriere.

Und genau das passt so gut zu nachhaltigem Marketing.

Nicht laut.
Nicht hektisch.
Sondern kontinuierlich.

Planungssicherheit bedeutet nicht, dass du dich nie wieder um Pinterest kümmern musst. Aber es bedeutet, dass du die Kontrolle behältst – statt dich von täglichen To-dos treiben zu lassen. Und Kontrolle fühlt sich im Business einfach gut an.

Zeitbündelung statt tägliches Einloggen

Viele Selbständige arbeiten in kleinen Häppchen.

Hier fünf Minuten.
Da zehn Minuten.
Und zwischendrin schnell noch etwas posten.

Das fühlt sich produktiv an – ist es aber oft nicht.

Gerade Pinterest verleitet dazu, „mal schnell“ reinzugehen. Einen Pin hochladen. Kurz schauen, was es Neues gibt. Vielleicht noch etwas speichern. Und zack – sind 20 Minuten vorbei.

Mit Tailwind kannst du anders arbeiten.

Statt täglich einzuchecken, bündelst du deine Pinterest-Zeit. Du setzt dich bewusst hin. Planst deine Pins für die kommende Woche oder sogar für den ganzen Monat. Und wenn du fertig bist, darfst du Pinterest wieder schließen.

Kein tägliches Pflichtgefühl.
Kein ständiges „Ich müsste noch…“.

Das verändert deinen Arbeitsmodus. Du arbeitest konzentriert. Strategisch. Mit einem klaren Anfang und einem klaren Ende. Und danach gehört deine Aufmerksamkeit wieder deinen Kernaufgaben wie deinem Blog, deinen Angeboten oder deinen Kund:innen. Gerade wenn du keine Lust auf Dauer-Online-Sein hast, ist das ein großer Vorteil.

Pinterest soll dich sichtbar machen.
Nicht deine Zeit auffressen.

Zeitbündelung bedeutet: Du bestimmst, wann du arbeitest. Nicht die Plattform. Und genau das ist nachhaltiges Marketing. Nicht ständig präsent sein.
Sondern gezielt handeln und dann das System für dich laufen lassen. Das fühlt sich ruhiger an. Und genau das darf Marketing auch sein.

Struktur für dein Pinterest Marketing

Pinterest wirkt von außen oft kreativ und frei. Und ja – das ist es auch. Aber erfolgreiches Pinterest Marketing basiert nicht auf Zufall. Sondern auf Struktur. Wenn du ohne Plan pinnst, passiert schnell Folgendes: Du veröffentlichst, wenn du gerade Zeit hast. Du wählst Boards spontan aus. Du testest hier und da etwas, aber nichts baut wirklich aufeinander auf.

Struktur bedeutet etwas anderes.

Struktur heißt:
Du weißt, welche Themen du abdeckst.
Du weißt, welche Blogartikel Priorität haben.
Du weißt, wie viele Pin-Varianten du pro Beitrag erstellst.
Und du weißt, in welchen Abständen sie ausgespielt werden.

Tailwind unterstützt genau diesen Prozess. Du arbeitest nicht mehr impulsiv, sondern planst bewusst. Deine Inhalte landen nicht zufällig auf Boards, sondern gezielt. Du erkennst Muster. Du kannst saisonale Inhalte vorbereiten. Du kannst Evergreen-Content regelmäßig einstreuen. Pinterest belohnt Wiederholung, aber geordnet. Und genau das wird mit einem Planungstool einfacher.

Du siehst auf einen Blick, was geplant ist.
Du erkennst Lücken.
Du kannst Themen bündeln.

Struktur schafft Übersicht.
Übersicht schafft Sicherheit.
Und Sicherheit schafft langfristige Sichtbarkeit.

Gerade wenn du Pinterest nicht als Spielwiese, sondern als Traffic-Quelle für deine Website nutzen möchtest, ist diese Struktur entscheidend.

Nicht laut.
Nicht hektisch.
Sondern klar aufgebaut.

Und Tailwind kann dir helfen, diese Klarheit sichtbar umzusetzen.

Skalierbarkeit

Am Anfang ist Pinterest überschaubar.

Ein paar Blogartikel.
Ein paar Pins.
Ein paar Boards.

Das lässt sich gut manuell steuern. Aber was passiert, wenn dein Content wächst?

Wenn aus zehn Blogartikeln fünfzig werden.
Wenn du pro Beitrag mehrere Pin-Varianten erstellst.
Wenn saisonale Inhalte dazukommen.
Wenn vielleicht sogar Angebote, Freebies oder Launch-Phasen geplant werden.

Dann wird Pinterest komplexer. Und genau hier kommt das Thema Skalierbarkeit ins Spiel. Skalierbarkeit bedeutet: Dein System wächst mit dir, ohne dass dein Aufwand im gleichen Maß explodiert. Wenn du jeden einzelnen Pin manuell verwaltest, steigt dein Zeitaufwand mit jedem neuen Inhalt. Mehr Content bedeutet automatisch mehr tägliche Aufgaben.

Mit einem Planungstool kannst du anders denken.

Du planst in Blöcken.
Du bereitest Inhalte im Voraus vor.
Du nutzt Duplizieren-Funktionen für Evergreen-Content.
Du verteilst Pins über längere Zeiträume.

Das System trägt mehr, ohne dass du täglich mehr leisten musst. Und genau das ist langfristig entscheidend. Denn nachhaltiges Marketing darf mit deinem Business wachsen. Nicht dich überfordern. Skalierbarkeit bedeutet nicht, dass du mehr posten musst, sondern dass du mehr Inhalte strukturiert verwalten kannst. Wenn du Pinterest als dauerhafte Traffic-Quelle aufbauen möchtest, ist das ein wichtiger Punkt.

Nicht für heute.
Sondern für dein zukünftiges Wachstum.

Und genau da kann Tailwind ein stiller, stabiler Baustein in deinem System sein.

Nachteile von Tailwind – darüber spricht kaum jemand

Tailwind wird oft als Lösung präsentiert.

Weniger Stress.
Mehr Struktur.
Mehr Reichweite.

Und ja – vieles davon kann stimmen. Aber kein Tool ist nur positiv. Und genau deshalb ist es wichtig, auch über die Schattenseiten zu sprechen.

Der erste Nachteil ist simpel: Es kostet Geld.
Selbst wenn es eine kostenlose Version gibt, sind die erweiterten Funktionen kostenpflichtig. Und nicht jedes Business braucht diese Investition sofort.

Der zweite Punkt: Technik bleibt Technik.

Auch wenn Tailwind übersichtlich aufgebaut ist, bedeutet es eine zusätzliche Plattform. Eine weitere Oberfläche. Eine weitere Logik, die du verstehen musst. Gerade wenn du dich selbst als „technisches Embryo“ bezeichnest, kann das anfangs überfordernd wirken. Dann kommt ein Punkt, über den kaum jemand spricht: Die Gefahr der Überautomatisierung. Wenn alles geplant ist, kann schnell Distanz entstehen. Du loggst dich weniger direkt bei Pinterest ein. Du beobachtest Trends weniger aktiv. Du verlässt dich stark auf dein System und verlierst eventuell das Gefühl für die Plattform.

Und nicht zuletzt: Tailwind ersetzt keine Strategie. Wenn deine Keywords nicht passen, deine Boards unscharf sind oder deine Inhalte nicht relevant sind, wird auch ein Planungstool nichts retten.

Tailwind ist kein Wachstums-Booster.
Es ist ein Organisations-Tool.

Und genau deshalb solltest du es bewusst einsetzen und nicht, weil es alle anderen auch tun.

Im nächsten Abschnitt schauen wir uns die einzelnen Nachteile noch etwas genauer an.

Kosten

Tailwind ist kein kostenloses Spielzeug. Und das sollte man ehrlich sagen. Es gibt zwar eine kostenlose Version, mit der du einen ersten Eindruck bekommst. Aber die Funktionen sind dort eingeschränkt. Wenn du regelmäßig planst, mehrere Pins erstellst oder bestimmte Features nutzen möchtest, kommst du um einen kostenpflichtigen Tarif kaum herum. Und genau hier beginnt die Abwägung.

Lohnt sich das Investment?

Wenn du Pinterest nur gelegentlich nutzt, wahrscheinlich nicht. Dann reicht die direkte Planung auf Pinterest völlig aus. Warum also monatliche Kosten verursachen? Wenn Pinterest jedoch ein fester Bestandteil deines Marketings ist – also eine echte Traffic-Quelle für deinen Blog – dann verändert sich die Perspektive.

Dann ist Tailwind keine Spielerei mehr.
Sondern ein Arbeitswerkzeug.

Und Arbeitswerkzeuge dürfen Geld kosten, wenn sie dir Struktur, Zeitbündelung und Planbarkeit ermöglichen. Wichtig ist nur, dass du es nicht aus Angst buchst.

Nicht, weil „alle es haben“.
Nicht, weil du denkst, ohne Tool geht es nicht.

Sondern weil du bewusst sagst:
Ja, ich möchte Pinterest langfristig strategisch nutzen. Und dafür ist mir diese Unterstützung das Investment wert.

Marketing darf Geld kosten. Aber es sollte immer eine Entscheidung sein – kein Reflex. Und genau deshalb lohnt es sich, vorab ehrlich zu prüfen, wie intensiv du Pinterest wirklich einsetzen möchtest.

Technik-Hürde am Anfang

Auch wenn Tailwind kein kompliziertes Entwickler-Tool ist, es ist trotzdem ein zusätzliches System. Und jedes neue System bedeutet: Einarbeitung. Du musst deinen Pinterest-Account verbinden. Die Oberfläche verstehen. Begriffe wie „Queue“, „Slots“ oder „Board Lists“ einordnen. Dich orientieren, wo was zu finden ist. Das ist machbar. Aber es ist eben nicht „selbsterklärend in zwei Minuten“.

Gerade wenn du dich technisch nicht besonders sicher fühlst, kann das am Anfang überfordernd wirken. Eine neue Plattform bedeutet immer auch: neue Buttons, neue Abläufe, neue Unsicherheiten.

Und plötzlich fragst du dich vielleicht:
„Mache ich das gerade richtig?“
„Veröffentlicht das jetzt wirklich?“
„Was passiert, wenn ich etwas falsch einstelle?“

Diese Hürde ist normal. Und sie geht vorbei. Aber sie ist da und darüber spricht kaum jemand. Deshalb mein ehrlicher Blick darauf: Plane dir bewusst Zeit für die Einarbeitung ein. Setz dich in Ruhe hin. Klick dich durch. Teste mit einem einzelnen Pin. Nicht mit zwanzig auf einmal. Du musst nicht sofort alles nutzen.

Starte klein.
Lerne die Grundfunktionen kennen.
Und erweitere Schritt für Schritt.

Tailwind soll dir langfristig Arbeit erleichtern. Wenn es sich am Anfang kompliziert anfühlt, heißt das nicht, dass es falsch für dich ist, sondern nur, dass jedes neue Werkzeug erstmal vertraut werden möchte. Und das darf in deinem Tempo passieren.

Gefahr der Überautomatisierung

Automatisierung klingt verlockend.

Einmal einstellen.
Zurücklehnen.
Und alles läuft.

Aber genau hier liegt die Gefahr.

Wenn du Tailwind ausschließlich im Autopilot-Modus nutzt, kann schnell Distanz entstehen. Du planst deine Pins vielleicht für mehrere Wochen vor und schaust danach kaum noch direkt bei Pinterest vorbei. Das Problem dabei: Pinterest ist zwar langfristig, aber trotzdem lebendig.

Suchtrends verändern sich.
Neue Keywords tauchen auf.
Bestimmte Themen gewinnen an Relevanz.
Andere verlieren sie.

Wenn du nur automatisierst und nicht mehr beobachtest, verlierst du dieses Gespür. Und genau dieses Gespür ist wichtig.

Pinterest belohnt Relevanz.
Nicht nur Planung.

Überautomatisierung zeigt sich oft so: Gleiche Pins werden immer wieder identisch gestreut. Beschreibungen werden nicht angepasst. Boards werden automatisch ausgewählt, ohne noch einmal bewusst zu prüfen, ob sie wirklich passen. Das wirkt schnell mechanisch. Und Pinterest merkt das. Tailwind sollte dein Assistent sein und nicht dein Ersatz für Aufmerksamkeit.

Deshalb mein Rat: Plane deine Inhalte – ja. Aber logg dich regelmäßig direkt bei Pinterest ein. Schau dir Trends an. Speichere auch mal fremde Pins. Beobachte deine Statistiken. Automatisierung ist hilfreich, aber echtes Marketing entsteht durch bewusstes Mitdenken. Wenn du beides kombinierst – Struktur und Aufmerksamkeit – dann wird Tailwind zu einer Unterstützung. Nicht zu einem Risiko.

Man verliert leicht das Gefühl für Pinterest

Pinterest ist zwar eine Suchmaschine, aber es ist trotzdem eine Plattform mit Dynamik.

Es gibt Trends.
Es gibt saisonale Verschiebungen.
Es gibt Themen, die plötzlich stärker gefragt sind als noch vor drei Monaten.

Wenn du ausschließlich über Tailwind planst und kaum noch direkt bei Pinterest unterwegs bist, kann genau dieses Gefühl verloren gehen.

Du siehst weniger, was andere veröffentlichen.
Du bekommst weniger Inspiration mit.
Du bemerkst Trends später.

Und irgendwann fühlt sich Pinterest nur noch wie ein Planungssystem an – nicht mehr wie eine lebendige Plattform.

Das ist subtil.
Aber spürbar.

Gerade wenn du langfristig erfolgreich sein möchtest, ist dieses Gespür wichtig. Du solltest wissen, wie sich deine Nische entwickelt. Welche Formulierungen gerade gut funktionieren. Welche Bildstile häufiger auftauchen.

Automatisierung kann hier trennen.

Du planst.
Das System veröffentlicht.
Und du bist gedanklich schon beim nächsten Projekt.

Deshalb mein klarer Rat: Nutze Tailwind zur Struktur, aber bleib regelmäßig direkt auf Pinterest aktiv.

Nicht täglich.
Nicht stundenlang.
Aber bewusst.

Scrolle durch Suchergebnisse.
Beobachte neue Pins in deiner Nische.
Speichere auch fremde Inhalte.

Pinterest belohnt Engagement und dein eigenes Gefühl für die Plattform bleibt lebendig. Automatisierung darf dich unterstützen, aber sie sollte dich nie von deinem Markt entfernen.

Tailwind vs. manuelles Pinnen – was ist besser?

Und jetzt die große Frage. Ist Tailwind besser? Oder sollte man lieber alles manuell machen? Die ehrliche Antwort lautet: Es gibt kein „besser“. Es gibt nur „passender“. Manuelles Pinnen hat einen großen Vorteil: Du bist direkt auf der Plattform. Du siehst Trends. Du bekommst ein Gefühl für Suchergebnisse. Du bleibst nah dran. Gerade am Anfang ist das unglaublich wertvoll. Du lernst Pinterest wirklich kennen.

Tailwind hingegen bringt Struktur. Planung. Zeitbündelung. Du arbeitest strategischer. Du kannst Inhalte im Voraus vorbereiten und gleichmäßig verteilen. Beides hat seine Berechtigung.

Manuelles Pinnen ist ideal, wenn du:

  • gerade startest
  • nur wenige Pins veröffentlichst
  • Pinterest erst verstehen möchtest

Tailwind ist sinnvoll, wenn du:

  • regelmäßig bloggst
  • mehrere Pins pro Beitrag erstellst
  • Pinterest als langfristige Traffic-Quelle nutzt
  • nicht täglich online sein möchtest

Für viele ist die beste Lösung übrigens kein Entweder-oder. Sondern eine Mischung. Du planst den Großteil deiner Inhalte mit Tailwind.
Und bist zusätzlich regelmäßig direkt auf Pinterest aktiv. Beobachtest. Speicherst. Reagierst. Das ist kein Widerspruch sondern strategisch. Denn am Ende geht es nicht darum, welches Werkzeug „richtiger“ ist, sondern darum, wie du Pinterest so nutzt, dass es zu deinem Business und zu deiner Arbeitsweise passt. Und genau das darfst du ganz bewusst entscheiden.

Der emotionale Unterschied

Zwischen manuellem Pinnen und der Nutzung von Tailwind liegt nicht nur ein technischer Unterschied. Sondern ein emotionaler. Wenn du manuell pinnst, bist du direkt auf Pinterest unterwegs. Du lädst deinen Pin hoch, klickst auf „Veröffentlichen“ und siehst ihn sofort in deinem Profil. Das fühlt sich unmittelbar an. Echt. Fast ein bisschen wie: „Ich habe gerade etwas rausgeschickt.“ Du bist nah dran.

Tailwind fühlt sich anders an.

Du planst.
Du stellst ein.
Und dann passiert – erstmal – nichts Sichtbares.

Dein Pin geht vielleicht erst in drei Tagen online. Oder nächste Woche. Das unmittelbare Erfolgserlebnis fehlt. Dafür entsteht etwas anderes: Ruhe. Du weißt, dass dein Content vorbereitet ist. Du weißt, dass dein System läuft. Du musst nicht ständig präsent sein, um sichtbar zu bleiben. Manuelles Pinnen gibt dir Nähe.
Tailwind gibt dir Distanz und beides hat seinen Wert. Manche fühlen sich mit direkter Interaktion wohler. Andere lieben es, im Hintergrund zu planen und danach loszulassen.

Die Frage ist also weniger: Was funktioniert besser?
Sondern: Wie möchtest du arbeiten?

Magst du spontane Veröffentlichung?
Oder strukturierte Vorbereitung?

Pinterest selbst bewertet beides nicht emotional. Aber du tust es. Und genau deshalb darfst du auch diesen emotionalen Aspekt in deine Entscheidung einbeziehen. Denn Marketing sollte nicht nur effektiv sein sondern sich auch stimmig anfühlen.

Der zeitliche Unterschied

Zeit ist im Business nie „neutral“. Entweder du setzt sie bewusst ein – oder sie verrinnt zwischen kleinen Aufgaben. Beim manuellen Pinnen investierst du meist täglich ein paar Minuten. Du loggst dich ein, veröffentlichst einen Pin, vielleicht noch einen zweiten, speicherst etwas und gehst wieder raus. Das klingt wenig, aber auf eine Woche gerechnet sind es vielleicht 30 bis 60 Minuten. Und auf einen Monat plötzlich mehrere Stunden. Vor allem, wenn du dich dabei leicht ablenken lässt.

Tailwind verschiebt diesen Zeitaufwand. Du arbeitest nicht täglich, sondern gebündelt. Vielleicht setzt du dich einmal pro Woche für 60 bis 90 Minuten hin und planst alles vor. Oder einmal im Monat etwas länger. Der Unterschied liegt also weniger in der Gesamtzeit, sondern in der Struktur der Zeit. Manuelles Pinnen verteilt deine Aufmerksamkeit immer wieder neu. Planung bündelt deine Konzentration. Für viele Selbständige fühlt sich das effizienter an. Du bist fokussiert. Du arbeitest strategisch. Und danach ist Pinterest für diesen Zeitraum „erledigt“.

Natürlich musst du weiterhin deine Pins erstellen. Titel schreiben. Keywords recherchieren. Das bleibt gleich. Aber das tägliche „Dran-denken-Müssen“ entfällt. Und genau das ist oft der größte Unterschied. Nicht unbedingt weniger Zeit. Sondern weniger mentale Unterbrechung. Und gerade wenn du ruhig und konzentriert arbeiten möchtest, kann dieser Unterschied spürbar sein.

Meine Empfehlung

Wenn du jetzt auf eine eindeutige Antwort hoffst – „Ja, unbedingt!“ oder „Nein, auf keinen Fall!“ – muss ich dich enttäuschen. Meine Empfehlung ist kein Entweder-oder. Sondern ein Sowohl-als-auch. Wenn du ganz am Anfang stehst, lerne Pinterest zuerst manuell kennen. Veröffentliche deine ersten Pins direkt auf der Plattform. Beobachte Suchergebnisse. Verstehe, wie Boards funktionieren. Entwickle ein Gefühl für Keywords und Beschreibungen.

Baue dein Fundament.

Wenn du dann merkst, dass du regelmäßig Content produzierst und dir die Planung unübersichtlich wird, teste Tailwind. Nicht sofort im Vollmodus. Sondern Schritt für Schritt. Plane vielleicht erst einen Teil deiner Pins. Behalte trotzdem direkten Kontakt zur Plattform. Beobachte weiterhin Trends.

Für viele funktioniert ein Hybrid-Modell am besten. Du planst deine strategischen Pins mit Tailwind und bist zusätzlich bewusst auf Pinterest unterwegs. So verbindest du Struktur mit Nähe. Planbarkeit mit Gespür.

Tailwind sollte dich unterstützen. Nicht ersetzen. Und ganz ehrlich: Erfolg auf Pinterest entsteht nicht durch ein Tool. Er entsteht durch Klarheit, Relevanz und Konstanz. Wenn Tailwind dir hilft, genau das entspannter umzusetzen dann ist es sinnvoll. Wenn du auch ohne Tool gut zurechtkommst ist das genauso richtig. Marketing darf sich an dich anpassen. Nicht umgekehrt.

Was kostet Tailwind?

Früher oder später landet jede bei dieser Frage und sie ist absolut berechtigt.

Tailwind ist kein kostenloses Tool – zumindest nicht dauerhaft und nicht im vollen Umfang. Es gibt eine kostenlose Einstiegsvariante, mit der du erste Funktionen testen kannst. Für einen Eindruck reicht das. Für strategisches, regelmäßiges Arbeiten eher nicht.

Die kostenpflichtigen Tarife bewegen sich – je nach Umfang und Funktionen – im Bereich eines monatlichen Abos. Und genau hier darfst du ganz nüchtern rechnen.

Ist Pinterest ein ernsthafter Marketingkanal für dich?
Oder nur ein Testfeld?

Wenn du Pinterest als langfristige Traffic-Quelle für deinen Blog aufbauen möchtest, dann ist Tailwind kein „Nice to have“, sondern ein mögliches Arbeitswerkzeug. Und Arbeitswerkzeuge dürfen Geld kosten – wenn sie dir Struktur, Zeitbündelung und Planbarkeit ermöglichen.

Wenn du jedoch nur gelegentlich pinnst oder noch unsicher bist, ob Pinterest überhaupt zu dir passt, reicht die kostenlose Version oder sogar die direkte Planung auf Pinterest völlig aus.

Wichtig ist: Buche kein Tool aus Angst, etwas zu verpassen. Buche es aus Klarheit. Tailwind bringt keinen automatischen Umsatz. Es spart dir keine Strategie-Arbeit. Aber es kann deine Organisation vereinfachen wenn du Pinterest bewusst nutzt. Die Kosten sind also kein „Lohnt sich das generell?“ Sondern ein „Lohnt sich das für mein aktuelles Ziel mit Pinterest?“ Und genau diese Frage solltest du dir ehrlich beantworten, bevor du dich entscheidest.

Hier findest du die Preisübersicht für Tailwind

Free-Version – was geht, was nicht?

Tailwind bietet tatsächlich eine kostenlose Version an – und das ist super, um erst einmal reinzuschnuppern.
Aber: Die Free-Version ist kein vollwertiger Ersatz für eine strategische Pinterest-Planung. Sie gibt dir einen ersten Eindruck davon, wie Tailwind funktioniert – nicht mehr und nicht weniger.

Was du mit der Free-Version machen kannst:

✔️ Ein paar Pins planen
✔️ Ein Gefühl für die Tailwind-Oberfläche bekommen
✔️ Erste Abläufe im Publisher testen
✔️ Einsehen, wie die Queue funktioniert

Das ist sinnvoll, wenn du dich fragst:
„Ist das Tool überhaupt etwas für mich?“
„Verstehe ich die Begriffe?“
„Ist die Bedienung für mich machbar?“

Aber was du mit der Free-Version nicht bekommst:

❌ Eine umfassende Planungsfunktion für viele Pins
❌ Zugriff auf Smart Schedule-Slots in voller Breite
❌ Board Lists in voller Funktion
❌ Umfangreiche Analytics & Insights
❌ Tailwind Create in großem Umfang
❌ Dauerhafte Nutzung ohne Einschränkungen

Kurz gesagt: Die Free-Version ist eine Vorschau, kein Werkzeug für ernsthafte Planung.

Wenn du Tailwind nur mal testen willst, ist das großartig.
Wenn du Pinterest aber strategisch nutzen möchtest – also mehrere Pins pro Beitrag, regelmäßige Veröffentlichung und langfristige Planung – dann stößt du mit der Free-Version schnell an Grenzen.

Und genau das ist wichtig zu wissen: Die kostenlose Variante ist gut zum Reinschnuppern.
Aber nicht für strukturiertes Pinterest-Marketing.

Sie lässt dich testen.
Nicht wachsen. 📌

Bezahlversion – lohnt sich das?

Ob sich die kostenpflichtige Tailwind-Version lohnt, hängt weniger davon ab, ob sie teuer ist sondern mehr davon, wie du Pinterest nutzt.

Die bezahlte Version öffnet dir Funktionen, die für eine strukturierte Pinterest-Strategie hilfreich sind:
➡️ unbegrenztes Planen von Pins
➡️ Smart Schedule-Slots
➡️ Board Lists
➡️ detaillierte Analytics
➡️ Tailwind Create-Designs in größerem Umfang
… und mehr.

Das allein macht jedoch noch keinen Erfolg.

Die Frage ist:
Was bringt dir diese Funktionalität wirklich in deinem Alltag?

Wenn du Pinterest nur gelegentlich nutzt oder gerade erst startest, wirst du den Mehrwert der Bezahlversion wahrscheinlich kaum spüren. Da reicht die direkte Planung auf Pinterest oder die kostenlose Variante von Tailwind völlig aus.

Wenn du aber regelmäßig Inhalte – besonders Blogartikel – veröffentlichst und Pinterest als dauerhafte Trafficquelle nutzen willst, dann kann sich die Investition lohnen. Nicht sofort. Nicht mit dem Denken „Ich muss jetzt gleich mehr Traffic bekommen“. Sondern langfristig.

Die bezahlte Version hilft dir dabei:

✨ deine Pins strategisch zu verteilen
✨ Zeit zu bündeln statt täglich zu arbeiten
✨ den Überblick zu behalten, auch wenn dein Content wächst
✨ herauszufinden, was wirklich gut funktioniert (statt zu raten)

Und genau darin liegt der Wert – nicht im Tool selbst, sondern in dem, was es für deine Arbeit ermöglicht.

Lohnt sich die Bezahlversion?

Nicht für jede sofort.
Aber für diejenigen, die:

✔️ regelmäßig bloggen
✔️ Pinterest als festen Marketingkanal nutzen
✔️ Zeit sparen und Struktur gewinnen wollen
✔️ langfristige Sichtbarkeit aufbauen möchten

Ja – für diese Gruppe ist es in vielen Fällen eine sinnvolle Investition. Nicht als magischer Booster. Sondern als Werkzeug zur Umsetzung deiner Strategie.

Ab wann sich das Investment rechnet

Die spannendere Frage ist oft nicht: Was kostet Tailwind?
Sondern: Wann rechnet es sich?

Und hier dürfen wir ehrlich sein.

Tailwind rechnet sich nicht durch das Tool selbst. Sondern durch das, was es möglich macht. Wenn du Pinterest nur als „Nice to have“ nutzt, wird sich ein kostenpflichtiges Planungstool kaum auszahlen. Dann erzeugt es eher zusätzliche Kosten als echten Mehrwert. Es beginnt sich zu rechnen, wenn Pinterest für dich eine echte Rolle spielt.

Zum Beispiel, wenn:

✔️ du regelmäßig Blogartikel veröffentlichst
✔️ Pinterest messbaren Traffic auf deine Website bringt
✔️ über diesen Traffic neue Newsletter-Abonnentinnen entstehen
✔️ daraus Anfragen oder Verkäufe resultieren

Dann ist Tailwind kein Kostenfaktor mehr, sondern ein Organisationswerkzeug in einem funktionierenden System.

Ein kleines Rechenbeispiel:

Wenn dich das Tool im Monat beispielsweise einen bestimmten Betrag kostet und dir durch strukturierte Planung nur eine einzige zusätzliche Kundin im Quartal bringt, dann kann sich das bereits rechnen. Nicht, weil Tailwind verkauft. Sondern weil es dir hilft, konstant sichtbar zu bleiben. Der Punkt ist also nicht: „Verdiene ich direkt Geld durch Tailwind?“ Sondern: „Unterstützt es ein System, das Umsatz erzeugt?“

Wenn Pinterest für dich langfristig Traffic bringt und du diesen Traffic strategisch nutzt – dann kann sich das Investment durchaus lohnen. Wenn Pinterest noch kein stabiler Kanal ist, investiere lieber zuerst in Strategie statt in Tools.

Erst Fundament.
Dann Verstärker.

Mein Fazit: Ist Tailwind sinnvoll – oder nicht?

Tailwind ist kein Wundermittel und es ist auch kein Muss.Du kannst Pinterest komplett ohne Planungstool nutzen – und erfolgreich sein. Du kannst alles manuell veröffentlichen, direkt auf der Plattform lernen und Schritt für Schritt wachsen.

Aber.

Wenn du regelmäßig bloggst.
Wenn du mehrere Pins pro Beitrag erstellst.
Wenn du Pinterest nicht als Spielwiese, sondern als strategische Traffic-Quelle nutzt.

Dann kann Tailwind dir Struktur geben. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Es nimmt dir nicht die Strategie ab.
Es ersetzt keine guten Keywords.
Es macht aus mittelmäßigen Pins keine Klick-Magnete.

Was es tut:
Es schafft Planungssicherheit.
Es bündelt deine Zeit.
Es hilft dir, konstant sichtbar zu bleiben, ohne täglich online sein zu müssen.

Und genau das passt zu einem ruhigen, nachhaltigen Marketingansatz. Wenn du dich für Tailwind entscheidest, behalte drei Dinge im Blick:

📌 Qualität vor Masse. Du brauchst keine Pin-Flut. Du brauchst relevante, gut optimierte Inhalte.
📌 Relevante Boards statt Streuverlust. Jeder Pin sollte thematisch sauber eingeordnet sein.
📌 Bleib in Verbindung mit Pinterest. Automatisiere deine Planung, aber verliere nicht dein Gespür für Trends und Entwicklungen.

Am Ende ist Tailwind ein Werkzeug. Und Werkzeuge sind nur so gut wie das System, in dem sie eingesetzt werden. Wenn du Klarheit über deine Strategie hast, kann Tailwind ein leiser, stabiler Helfer im Hintergrund sein. Wenn du diese Klarheit noch nicht hast, beginne dort.

Pinterest belohnt Geduld.
Konstanz.
Und Relevanz.

Nicht das Tool entscheidet über deinen Erfolg , sondern deine bewusste Nutzung.

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